Normalität in Corona-Zeiten?

Wir werden oft gefragt, wie geht es Euch in Corona-Zeiten? Was ist möglich und wie habt Ihr Euch im Studienhaus organisiert?

Hier ein Rückblick:

Vom 16. März bis 3. Mai hatten wir unser Studienhaus geschlossen, um alle persönlichen Kontakte zu vermeiden. Die Mitarbeiterinnen sind ins Homeoffice gegangen. Nur das Sekretariat blieb vormittags besetzt – ohne Kollegen, ohne Ansteckungsgefahr. Unsere Projekte haben wir digital, per Mail, WhatsApp und Videokonferenzen, soweit das möglich war, fortgeführt. Zu vielen TeilnehmerInnen konnten wir Kontakt halten und die Schülerinnen haben in den sechs Wochen Homeschooling gehabt.

Seit dem 4. Mai sind wir mit unserem Hauptschulprojekt wieder gestartet. Ende des Jahres sind die Hauptschulprüfungen, sodass wir eine Abschlussklasse haben. Wir unterrichten in zwei kleinen Gruppen mit jeweils sechs Schülerinnen, mit Abstands- und Hygienekonzept. Auch die meisten Mitarbeiterinnen sind wieder zurück, mit Mundschutz und Abstand ist das Arbeiten wieder möglich.

Der Versuch eines Ausblicks:

Im Juni lockern sich viele Bestimmungen. Das bedeutet für uns, dass etwas mehr wieder möglich ist. Einzelbetreuungen und kleine Gruppen dürfen sich treffen, wenn die Räume entsprechend groß sind und die Abstandsregeln eingehalten werden können. Ab Mitte des Monats werden wir wieder erste Kleingruppen zum Austausch und Deutsch üben anbieten. Das geht nur mit Anmeldung. Ein Versuch wenigstens, mit den regelmäßigen TeilnehmerInnen im Gespräch zu bleiben.

Offene Treffen gehen nicht, unsere Räume sind zu klein und die Teilnehmerzahl nicht berechenbar. Wann wir uns so unorganisiert wieder treffen können ist ungewiss. Deshalb fällt auch unser diesjähriges Sommerfest aus. Ferienprogramm für die Kinder planen wir, aber in kleineren Gruppen, nur draußen und deutlich begrenzter als bisher. Wie das gelingen wird, werden wir sehen. Was nach den Sommerferien möglich ist, wissen wir nicht.

Wir bleiben offen für das was kommt und hoffen das Beste. Bleiben Sie gesund!

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